Themen
Es ist wie in der Mathematik: Wenn man sie anwenden kann, erzielt man Ergebnisse.
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Es ist wie in der Mathematik: Wenn man sie anwenden kann, erzielt man Ergebnisse.
Das Projektmanagement basiert auf sieben Themenbereichen und beschreibt die Wissensgebiete, mit denen man sich während der gesamten Projektdauer kontinuierlich befassen muss.
Business Case: Der "Warum-Check". Bevor Sie ein Projekt zusagen, muss die Wirtschaftlichkeit stehen.
Anleitung: Erstellen Sie für jedes Angebot eine Kalkulation, die nicht nur den Preis, sondern auch den internen Aufwand und die strategische Bedeutung (Referenzwert) enthält.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie bei jedem Meilenstein: "Bringt das Projekt dem Kunden und uns noch den geplanten Mehrwert?"
Organisation: Wer zieht die Fäden? Vermeidet "Wischi-Waschi"-Zuständigkeiten.
Anleitung: Legen Sie pro Projekt fest, wer der Hauptansprechpartner beim Kunden ist (Benutzervertreter) und wer bei Ihrem Unternehmen die finale Entscheidung über das Budget trifft (Lenkungsausschuss), nachdem das Projekt auf höchster Ebene genehmigt und die Ressourcen bereitgestellt wurden. Vergessen Sie aber nicht den Lieferantenvertreter, der für die Lieferung des Endprodukts verantwortlich ist. Es gibt noch weitere Figuren in der Geschichte, aber ich werde später ausführlicher auf sie eingehen, um Ihnen hier nicht den Lesespaß zu verderben.
Praxis-Tipp: Nutzen Sie eine einfache Rollen-Matrix (RACI), damit jeder weiß, wer informiert werden muss.
Qualität: Das Versprechen halten. Dienstleistungsqualität ist oft subjektiv – machen Sie sie objektiv.
Anleitung: Definieren Sie Abnahmekriterien. Was genau muss am Ende des Tages passieren, damit der Kunde die Rechnung lächelnd bezahlt? (z.B. "System läuft fehlerfrei", "Bericht umfasst 10 Seiten").
Praxis-Tipp: Verwenden Sie Qualitätschecklisten von Serview, um Standards zu sichern.
Pläne: Die Roadmap. Ohne Karte verläuft man sich.
Anleitung: Planen Sie nicht nur das Ende, sondern arbeiten Sie mit Managementphasen. Zerlegen Sie den Auftrag in logische Blöcke (z.B. Setup, Durchführung, Abschluss).
Praxis-Tipp: Ein einfacher Zeitstrahl (Gantt-Chart) zeigt dem Kunden Professionalität.
Risiko: Plan B im Gepäck. Was könnte den Betrieb des Projekts aus der Bahn werfen?
Anleitung: Führen Sie ein kurzes Risikoregister. Was passiert, wenn ein wichtiger Mitarbeiter krank wird oder der Kunde Daten nicht liefert?
Praxis-Tipp: Sprechen Sie Risiken offen beim Kunden an – das schafft Vertrauen und schützt vor späteren Vorwürfen.
Änderungen: Den Rahmen wahren (Change Control). "Könnten Sie noch kurz..." – der Profit-Killer.
Anleitung: Jede Änderung, die über den ursprünglichen Auftrag hinausgeht, muss dokumentiert und bewertet werden (Zeit/Kosten).
Praxis-Tipp: Führen Sie ein Änderungsprotokoll, damit am Ende klar ist, warum das Projekt beispielsweise länger gedauert hat.
Fortschritt: Wo stehen wir? Keine Überraschungen bei der Deadline.
Anleitung: Nutzen Sie das Ausnahmeprinzip. Der Projektleiter meldet sich nur, wenn der Plan um mehr als z.B. 10% abweicht.
Praxis-Tipp: Ein kurzer wöchentlicher Status-Bericht an den Kunden ("Was wurde getan?", "Was steht an?") wirkt Wunder für die Kundenbindung.
Sie sind immer noch hier, also sind Sie wirklich daran interessiert, dass das Projekt weitergeführt wird. Dann lassen Sie uns fortfahren, damit Sie mehr über die Themen erfahren können.